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Schlafstörungen bei Jugendlichen

Zwischen 7 und 10 % der Jugendlichen sind von einer Schlafstörung betroffen, die als Verzögerte Schlafphasen-Störung bezeichnet wird. Bei den meisten Jugendlichen verwächst sich diese Störung bis zum Erwachsensein. Nur ca. 1 % der Erwachsenen behält diese Störung. Meist wird die Verzögerte Schlafphasen-Störung mit Insomnie (Ein- und Durchschlafstörungen) verwechselt.

Wie Sie mit Schlafstörungen umgehen sollten

Es gibt viele Menschen mit nicht diagnostizierten Schlafstörungen. Sie sind oft tagsüber sehr verschlafen. Oder sie haben Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen. Oft sagen ihnen Freunde oder Verwandte, dass sie unausgeschlafen aussehen. Sie leiden unter Stimmungsschwankungen, sind leicht zu irritieren und reagieren sehr emotional. Oft leiden sie unter Konzentrationsproblemen oder Vergesslichkeit. All das sind Anzeichen von Schlafmangel oder Schlafstörungen.

Schlafstörungen – ein zunehmendes Phänomen

Allein in den USA leben schätzungsweise 60 – 80 Millionen Menschen mit Schlafstörungen. Und die Zahl der Betroffenen wächst. Es gibt verschieden Gründe für diese wachsende Zahl: das zunehmende Alter, Änderungen in der Lebensweise und immer mehr extremes Übergewicht. Natürlich können auch andere Faktoren, wie Stress, Schichtarbeit, Krankheiten und genetische Veranlagung zu Schlafstörungen führen. Es gibt mehr als 100 verschiedene Schlafstörungen. Dabei gibt es eine große Bandbreite von kaum beeinträchtigend bis hin zu lebensgefährend. Menschen jeden Alters und auch Kinder können von Schlafstörungen betroffen sein. Mit der zunehmenden Zahl an Menschen mit Schlafstörungen nehmen auch die daraus resultierenden Gefahren zu. Müdigkeit kann zu verringerter mentaler Leistungsfähigkeit und verlangsamten Reaktionszeiten führen. Das kann eine sehr gefährliche Kombination sein.

Schlaflosigkeit

Bei Schlaflosigkeit denken Sie normalerweise an jemanden, der für eine bestimmte Zeit nicht schlafen kann. Eine typische Vorstellung ist die, dass der Betroffene nicht für eine längere Zeit seine Augen schließen kann oder seinen Geist ausruhen lassen kann. Dafür gibt es viele Ursachen. Manchmal gibt es keine realen Ursachen für Schlaflosigkeit, aber zu viel Aktivität oder Schmerzen können auch Gründe für Schlafprobleme sein.

Schlafapnoe als Frage des Gewichts

Bei Schlafapnoe treten während des Schlafs Atempausen auf. Damit ist gemeint, dass die Person im medizinischen Sinne nicht mehr atmet. Es gibt eine Apnoe des zentralen Nervensystems und eine obstruktive Apnoe. Bei stark Übergewichtigen kann das Gewicht auf die Rippen und Lungen so hoch sein, dass sie während des Schlafens eine Sauerstoffmaske tragen müssen, um nicht zu ersticken.

Schlafapnoe – eine Schlafstörung mit gefährlichen Folgen

Schlafapnoe ist eine ernst zu nehmende Schlafstörung, die lebensgefährlich sein kann. Betroffene schlafen oft ganz normal ein, wenn sie aber schlafen, dann kann plötzlich die Atmung aussetzen. Diese Atemblockaden werden normalerweise ausgelöst durch eine zu starke Entspannung der Muskeln ausgelöst. Der Körper sendet ein Signal an den Körper, dass die Atmung blockiert ist. Dadurch wacht der Betroffene auf und atmet weiter.

Schichtarbeiter-Schlafstörung

Viele nachts arbeitende Menschen sind durch die sogenannte Schichtarbeiter-Schlafstörung betroffen. Man geht von ungefähr einem Viertel der nachts Arbeitenden als Betroffener aus. Dabei handelt es sich um sehr verschiedene Berufsgruppen, wie z.B. Verkehrswesen, Produktion, Bergbau, Energieerzeugung, Gesundheitswesen und Notdienste. Viele dieser Branchen arbeiten rund um die Uhr und haben verschiedene Schichtmodelle.

Schlafstörungen mit Auswirkungen auf die Beine – Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom, kurz RLS, ist eine Schlafstörung, welche mehr als 15 % der erwachsenen betrifft. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer und das Risiko einer Erkrankung steigt mit dem Alter. Verschiedene medizinische Gründe, wie z.B. Diabetes, Arthritis oder Krampfadern erhöhen das Risiko, an RLS zu leiden.