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Nächtliche Heißhunger-Attacken – eine Schlafstörung mit Bezug zur Ernährung

Nächtliche Heißhunger-Attacken sind eine Schlafstörung, die häufiger bei Frauen als bei Männern auftritt. Es ist eine von zwei Essstörungen, die mit dem Schlafen verbunden sind. Die andere ist die schlaf-bezogenen Essstörung. Beide gehören zu den Parasomnien, die laut Wikipedia „beim Erwachen, beim partiellen Erwachen oder bei Schlafphasenwechsel auftreten, und somit den Schlafprozess unterbrechen.“

Muskelschmerzen und Schlaflosigkeit

Fibromyalgie ist eine schmerzhafte Krankheit, die auf die Muskeln und Gelenke wirkt und nur 3 – 6 % der Gesamtbevölkerung betrifft. Die Krankheit trifft häufiger bei Frauen ca. 9 Mal häufiger als bei Männern auf und wird bei Frauen meist im Alter zwischen 20 und 50 Jahren diagnostiziert, obwohl man von einem Krankheitsbeginn schon während der Kindheit ausgeht. Die Krankheit ist nicht lebensbedrohlich, die Schmerzen können aber in ihre Stärke unterschiedlich sein und auch phasenweise zu- oder abnehmen. Die Krankheit ist nicht progressive, aber das gerät meist in Vergessenheit.

Medikamente bei chronischen Schlafstörungen

Menschen mit chronischer Schlaflosigkeit müssen über kurz oder lang über die Einnahme von Medikamenten nachdenken. Die Entscheidung über die Einnahme von Medikamenten tritt der Arzt. Die meisten Betroffen nehmen Schlaftabletten, weil diese Erlösung von der Schlaflosigkeit und der extremen Müdigkeit versprechen. Schlaftabletten könne die Lebensqualität sehr stark steigern. Viele Menschen sind aber auch besorgt wegen möglicher Nebenwirkungen und Gesundheitsrisiken. In den Vereinigten Staaten beispielsweise sind Schlaftabletten das häufigstes Medikament und der Verbrauch steigt weiter.

Krankheiten als Ursache für Schlafstörungen

Oft sind Krankheiten oder Medikamente zur Behandlung einer Krankheit die Ursache von Schlafstörungen. Aber auch kardiovaskuläre Krankheiten, hormonelle oder neurologische Störungen, Atemprobleme, mentale Probleme, gastroösophagealer Reflux, Nierenproblemen oder Arthritis können Schlafstörungen verursachen. Herzerkrankung als Ursache Kardiovaskuläre Erkrankungen schließen Gefäßverschlüsse und Erkrankungen der Herzkranzgefäße ein. Diese sind die häufigsten Ursachen für Schlafstörungen im Zusammenhang mit Herzerkrankungen. Bei Gefäßverschlüssen kann das Blut nicht mehr ausreichend durch den Körper transportiert werden. Das Blut staut sich in den Venen. Nieren- und Atemschäden können Folgeschäden sein. Menschen mit diesen Problemen können eine obstruktive Schlafapnoe entwickeln. Bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße bilden sich Ablagerungen in den herznahen Arterien, es entwickelt sich eine Arteriosklerose. Auch diese kann zu einer obstruktiven Schlafapnoe führen. Hormonelle Gründe Schlafstörungen können auch durch hormonelle Fehlfunktionen wie Diabetes oder Schilddrüsenfehlfunktion verursacht werden. Diabetes beeinflusst den Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen durch den Körper. Bei unerkanntem Diabetes bildet sich häufig das Restless-Legs-Syndrom aus. Thyroide regulieren die Energiebilanz des Körpers. Eine Schilddrüsenüberfunktion verursacht Einschlafprobleme und kann zu nächtlichen Hitzewallungen führen. Neurologische Gründe Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer oder Epilepsie …

Schlafstörungen oder Schlafwandeln bei Kindern

Schlafwandeln, auch Somnambulismus genannt, erleben ca. 14 % der Schulkinder im Alter von 5 bis 12 Jahren mindestens einmal. Ungefähr ein Viertel dieser Kinder schlafwandelt häufiger. Dabei ist Schlafwandeln häufiger bei Jungen als bei Mädchen anzutreffen. Oft verwächst sich das Schlafwandeln mit der Pubertät durch die Reifung des Nervensystems.

Insomnie in der Popkultur

Schlaflosigkeit ist eine oft in Büchern oder Filmen dargestellte Störung. Ein bekanntes Beispiel ist „Schlaflos“ von Stephen King. Ein weiteres berühmtes Beispiel ist der Film „Taxi Driver“ mit Robert de Niro. Es gibt mindestens 28 Songs zur Schlaflosigkeit, z.B. von Vanessa Carlton, Green Day, Radio Head, und Tenacious D. Ein sehr bekannter Film, der auf einer Erzählung von Chuck Palahniuk basiert, ist Fight Club mit Brad Pitt und Edward Norton. In diesem Film leidet eine der Hauptfiguren unter manischer Schlaflosigkeit. Aus Sicht der Popkultur scheint das die häufigste Form von Schlaflosigkeit zu sein. Die meisten Menschen realisieren gar nicht, dass das für die Betroffenen ein Problem ist. Schlaflosigkeit kann das Immunsystem schwächen und damit zu häufigen Erkältungen führen. Fehlende Erholung kann zu ernsten Orientierungsproblemen führen, weil der Körper sich nicht regenerieren konnte. In einigen Coffee-Shops wurde schon Vivarin unter der Hand verkauft. Eine Vivarin entspricht ungefähr 2 Tassen Kaffee und scheint damit für Leute mit Schlafmangel wie Nachtschichter, Studenten im Prüfungsstress oder nach langen Partys die Lösung aller Probleme zu sein. Aber Vivarin ist keine …

Insomnie – die häufigste Schlafstörung

Insomnie ist die häufigste Schlafstörung und betrifft ca. 3 % der Bevölkerung. Dabei wird unterschieden, wie lange die Schlafstörung schon besteht. Vorübergehende Insomnie dauert nur wenige Tage, die kurzzeitige Insomnie dauert einige Wochen und die chronische Formdeutlich länger als 3 Wochen. Außerdem kann sie in primäre und sekundäre Insomnie unterteilt werden. Vorübergehende Insomnie Vorübergehende Insomnie erleben sehr viele Menschen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens. Sie kann durch Stress, wie z. B. durch Angst vor der Schule oder Krankheiten in der Familie ausgelöst werden. Manchmal führt auch eine Störung des kardanischen Zyklus zu vorübergehender Insomnie. Beispiele sind Jetlag oder Schichtarbeit. Die vorübergehende Insomnie verschwindet mit ihrer Ursache. Kurzzeitige Insomnie hat meist die gleichen Ursachen wie vorübergehende Insomnie. Wenn aber der Zyklus der Schlafstörungen nicht durchbrochen werden kann, dann kann die Insomnie chronisch werden. Primäre Insomnie Primäre Insomnie entwickelt sich ohne äußere Ursache. Mitunter beginnt sie schon im frühen Kindesalter. Oft resultiert sie in einem erhöhten Stoffwechsel oder einem überaktiven Nervensystem. Sekundäre Insomnie ist die direkte Folge einer anderen Ursache. Sie kann von Krankheiten, Medikamenten, Drogen …

Hypersomie

Die meisten Menschen bemerken überhaupt nicht, dass sie verschlafen, wenn sie unter Hypersomie leiden. Hypersomie kann sowohl durch überlangen Nachtschlaf als auch durch ausgedehntes Schlafen am Tag gekennzeichnet sein. Dabei ist nicht der normale kurze Mittagsschlaf gemeint, sondern Schlaf zu völlig unpassenden Gelegenheiten, wie z.B. während der Arbeit, während es Essens oder auch mitten in einem Gespräch.