Motivation
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Eine Motivationstheorie zum Ausprobieren

Eine gute Theorie zur Motivation hat einzubeziehen, dass wir alle unterschiedlich motiviert werden. In der Praxis des Neurolinguistischen Programmierens oder „NLP“ wird das in vielen Weisen umgesetzt. Eine der mächtigsten NLP-Theorien ist dabei das Konzept der „Weg von“- und „Hin zu“-Persönlichkeiten.

Sicherlich haben wir beide Modi in uns, in der Weise, wie wir funktionieren, doch häufig ist einer dieser Modi dominant. Diejenigen, in denen die „Hin zu“-Motivation dominiert, werden mehr von Gedanken an zukünftige Belohnungen beeinflusst. Diejenigen, die an erster Stelle der „Weg von“-Motivation folgen, werden mehr beeinflusst von Gedanken daran, Schmerz oder Ärger zu entkommen.

Warum nimmst du nicht einmal diesen Gedanken auf, um eine Idee davon zu erhalten, welcher Motivationsstil deine Persönlichkeit dominiert? Lies dir dazu folgende beiden Beschreibungen durch, was einige Millionen Euro für dich bedeuten könnten.

  1. Du bist sicher. Du musst nicht mehr in deine Job zurückkehren und nichts tun, was du nicht tun möchtest. Du hast die Mittel, um dich fast all deiner Probleme sehr einfach zu entledigen. Du hast alles, was du brauchst, um frei und bequem zu leben.
  2. Du hast das Haus deiner Träume und dein Traumauto natürlich auch. Du kannst dir und deinen Freunden alles kaufen und du kannst tun, was du möchtest. Du hast die Mittel, all deine Ziele Wirklichkeit werden zu lassen.

Falls die erste Beschreibung dir mehr zusagt, hast dir primär eine „Weg von“-Persönlichkeit. Falls du dich mehr von der zweiten Beschreibung motiviert fühlst, hast du eine „Hin zu“-Persönlichkeit. Keine von beiden ist zunächst besser oder schlechter. Es gibt an beiden gute und schlechte Seiten.

„Hin zu“-Persönlichkeiten sind zum Beispiel oft gute Unternehmen, aber kommen häufiger in Schwierigkeiten, weil sie mögliche Probleme nicht gut genug einplanen. „Weg von“-Persönlichkeiten sind gut darin, Dinge zu managen und Probleme zu vermeiden, aber sie sind nicht so gut darin, große Ziele zu erreichen.

So weit dazu! Wie kannst du diese Motivationstheorie und das Wissen über dich selbst für dich nutzen?

Nimm an, du bist eine „Hin zu“-Persönlichkeit und möchtest mehr Geld verdienen. Dann solltest du dir die Dinge vorstellen, die du davon kaufen wirst, und dir ausmalen, was du mit dem Geld anstellen wirst. Bist du eine „Weg von“-Persönlichkeit, solltest du dir eher konstant vor Augen führen, in was für einen Schlamassel du gelangst, wenn du versagst. Andernfalls wirst du die Motivation verlieren, sobald du ein bestimmtes Level an Bequemlichkeit erreicht hast.

Und natürlich kannst du dein Verständnis dieser beiden Motivationsstile auch dazu verwenden, andere Menschen leichter zu beeinflussen. Willst du beispielsweise ein Auto an jemanden verkaufen, findest du erst mit ein paar Fragen heraus, ob der potenzielle Käufer eher eine „Weg von“- oder mehr eine „Hin zu“-Persönlichkeit ist. Im ersten Fall erklärst du dann, wie sicher und wartungsfrei das Auto sei und dass es das Leben einfacher mache. Im zweiten Fall würdest du erklären, wie großartig der Käufer darin aussehen würde und was er damit alles anstellen könne.

Du kannst mit dieser Theorie planen und darauf aufbauen dein Wissen erweitern, um andere zu beeinflussen, aber in erster Linie solltest du nie vergessen, dass es darum geht, dich selbst zu beeinflussen. Du willst dich selbst verbessern, um deine Ziele zu erreichen, und diese Theorie gibt dir ein Stück Erkenntnis darüber, wie du dich auf der Spur zu deinem Erfolg halten und motivieren kannst.

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