Diät, Gesundheit
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Glykämischer Index

Wenn man wissen möchte wie stark ein Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lässt, dann wird hierfür der glykämische Index, oder auch kurz GI, verwendet. Der Ausgangswert für die Basis bietet Traubenzucker mit einem Wert von 100. Logisch ist, dass ein Lebensmittel mit einem GI von 50 den Blutzucker dann nur halb so schnell ansteigen lässt wie Traubenzucker. Durch einen hohen glykämischen Index steigt der Blutzuckerspiegel schnell an, während er durch einen niedrigen GI langsam ansteigt.

Was bewirkt der Glykämische Index?

Das ist wichtig zu wissen, wenn man sein Gewicht reduzieren möchte, bzw. sich die Frage nach der Herkunft des Übergewicht stellt. Wenn man nur Produkte mit einem hohen GI konsomiert bleibt der Blutzucker auf einem hohen Niveau wird mehr Insulin ausgeschüttet und das führt zu weiterem Heißhunger. Das Insulin begünstigt die Zufuhr von Nährstoffen und blockiert die muskelbildenden Hormone. Das ist ein Teufelskreis, aus welchen man nur mit einer Umstellung der Ernährung ausbrechen kann.

Schafft man es seine Mahlzeiten nach dem glykämischen Index zu optimieren, kann man Abschätzen, wie diese auf den Körper wirken.

Welchen GI haben bestimmte Lebensmittel?

Gesund Leben © Trueffelpix – Fotolia.com

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Eine kleine Übersicht, damit man den glykämischen Index der Lebensmittel einschätzen kann:

  • Einen niedrigen GI von unter 50 weisen zum Beispiel Nüsse, Hülsenfrüchte und Milchprodukte auf
  • Einen mittleren glykämischen Index von 50 bis 70 finden Sie in Bananen, Fruchtsäften, Kartoffeln und Weizenprodukten. Für das Training eignen sich Lebensmittel mit mittleren GI, da sie eine gute Energiequelle sind.
  • Einen hohen GI von über 70 finden wir in Cornflakes, Marmelade, Limonade und Weißbrot. Wenn Sie eine Diät absolvieren wollen, sollten Sie Lebensmittel mit hohen glykämischen Index vermeiden. Sie sind sonst direkt vor dem Training erlaubt.

Wenn man den glykämischen Index nutzt, kann man seine Ernährung anpassen und gesünder leben.

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