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Hast du Angst vor Erfolg?

Es ist eine weithin bekannte und gut dokumentierte Tatsache, dass eine Menge Menschen ihre für ihr Leben gesteckten Ziele nicht erreichen, weil sie Angst davor haben, einen Fehler zu begehen.

Ist dir aber bewusst, dass ein häufig übersehener anderer Hauptfaktor für das Nicht-Erreichen von Zielen ein Zustand namens „Angst vor Erfolg“ ist?

Die Angst vor Erfolg – Mentalität

Angst for Fehlern führt zu Trägheit und die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen oder Handlungen auszuführen beim nur leisesten Anschein von Zurückweisung oder negativen Resultaten. Dieser mentale Zustand ist recht einfach zu identifizieren und es gibt mittlerweile eine Menge Tools, diesen Zustand anzugehen und das Gehirn auf Erfolg umzuprogrammieren. Angst vor Erfolg ist hingegen viel subtiler, schwerer zu erkennen und auch schwerer zu bekämpfen.

Vielleicht hast du ja diese Tendenz in deinem Leben. Hier sind ein paar Indikatoren für eine „Angst vor Erfolg“-Mentalität:

  • Du studierst und probierst eine Menge Selbstverbesserungs-Techniken und Persönlichkeitsentwicklungs-Tools, aber dein Leben verbessert sich nicht oder wird sogar schlechter.
  • Du gibst dich mit weniger zufrieden als dem, was du zu verdienen glaubst oder was du aufgrund deiner Fähigkeiten erreichen könntest.
  • Du startest voller Enthusiasmus und Optimismus neue Projekte, aber deine Anstrengungen schwinden oder stoppen ganz, kurz bevor du sie vollendet hast.
  • Du erwartest immer, dass Dinge falsch laufen werden, egal wie gut die Dinge im Moment scheinen.

Kannst du deine eigenen Verhaltens- oder Denkmuster in einer der oben gemachten Aussagen wiederfinden?

Symptome der Angst vor Erfolg

Die Angst vor Erfolg kann dich ebenfalls zu Verhaltensweisen verleiten, die dich zurückhalten. Schau dir die folgende Liste an. Das sind die Symptome der Angst vor Erfolg.

Das Verzögern und Verschleppen von Notwendigkeiten

Du unterlässt das, was getan werden muss oder von dem du weißt, dass es dich näher ans gewünschte Ergebnis bringt. Jeder leidet zu irgendeinem Zeitpunkt in seinem Leben unter diesem inneren „Dämonen“ (obwohl einige mehr leiden als andere!).

Verzögern ist ein Erfolgskiller! Wie kannst du erwarten, dein Ziel zu erreichen, wenn du keinen Schritt in seine Richtung tust? Bemüh dich, jeden Tag kleine Dinge zu tun, die dich in kleinen Schritten näher an dein Ziel bringen. Du solltest einen ausformulierten Plan für deine persönliche Entwicklung haben, um Dinge nicht zu verzögern und aufzuschieben. Handle! Mach irgendetwas, aber mach etwas! Verfeinere deine Handlungen, während du vorwärtsgehst, aber sitz nicht einfach nur da und tue nichts! Zu handeln ist einer der Kernaspekte in deiner persönlichen Entwicklung.

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Ein anderes Symptom der Angst vor Erfolg lautet: Du kannst den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Das ist beinahe das Gegenteil des Verzögerns, hat aber den gleichen Effekt für deine persönliche Entwicklung. Die zuvor erwähnte Redewendung ist dir sicher bekannt, aber hast du schon einmal ernsthaft darüber nachgedacht?

Verlier dich nicht in dem Glauben, dass dein Plan wichtiger wäre als das materialisierte Ziel. Für viele Jahre war ich in dieser Falle gefangen. Ich begann, so zu denken und zu handeln, als wäre mein Plan wichtiger als das erstrebte Endresultat, und verpasste dadurch eine Menge Möglichkeiten, meinen Weg anzupassen und meine Ziele schneller zu erreichen. Spring über dein Schatten, über dein Ego, und erlaube dem Universum, dir einen schnelleren Weg zu deinem Ziel zu zeigen. Bleib flexibel!

Der Glaube, die Zeit wäre noch nicht reif

Ein typisches Symptom der Angst vor Erfolg ist, davon überzeugt zu sein, dass die Zeit noch reif wäre. Hast du schon einmal auf die perfekte Zeit gewartet, bevor du ein Projekt gestartet hast? Hast du schon einmal einen Plan gehabt, dann aber doch so lange gewartet, bis du mehr Information für einen noch besseren Plan hattest?

Auch hier ist wieder der klare Schlüssel zum Erfolg: HANDLE! Kleine Schritte zu machen, ist besser als gar keinen Schritt zu tun oder zu schauen, ob dein Fuß an der richtigen Stelle landet. Und sogar wenn dich deine Handlungen von deinem Ziel wegführen, hast du zumindest Erfahrung gesammelt und Wissen darüber, was nicht funktioniert.

Ein Perfektionist sein

Dieses Symptom ist ähnlich zu dem zuvor genannten und hat den gleichen Effekt, nämlich dass du niemals wirklich vorwärtskommst. Du musst dir über eines klar sein: Es ist egal, wie gut eine Sache ist. Man kann sie immer noch besser machen. Es gibt nichts, das perfekt wäre. Ich kenne so viele Musiker, die es hassen, ihre eigenen Stücke zu hören, weil sie darin Millionen Dinge finden, die man hätte besser machen können. Trotzdem – wir hören gerne ihre Musik. Ein klassisches Beispiel dafür ist das Lied „Bridge Over Troubled Water“ von Paul Simon. Dieses weltweit rezipierte Lied ist von so eindringlicher Schönheit und dennoch glaubt Paul Simon noch heute, dass der Song nicht gut genug wäre.

Nur Probleme sehen

Wenn du nur Probleme siehst, wie benutzt deinen Fokus? Siehst du ständig nur Probleme und achtest auf alle Probleme, die involviert sind? Wenn du auf diese Weise denkst, ist es ein sinnloses Unterfangen, das über Nacht ändern zu wollen. Aber du kannst diese Geisteshaltung zu deinem Vorzug nutzen, während du dich bemühst, einen optimistischeren Rahmen für dein Denken zu entwickeln.

Du fragst sicher: „Wie kann ich es zu meinem Vorteil nutzen, dass ich nur Probleme sehe?“ „Ganz einfach“, sagt ich. Schau dir deine Probleme an und erstelle einen Plan, wie du mit ihnen umgehst. Und jedes Mal, wenn du ein Problem löst, gratulier dir selbst. Nutze sie als Maßstab für deine Erfolge. Wenn du dann nur noch mehr Probleme siehst, erinnere dich daran, wie gut du mit den anderen klargekommen bist. Schau darauf, wie weit du schon gekommen bist. Wenn du ein Problem siehst, dann frag dich selbst: „Wie bewältige ich diese Herausforderung am besten?“ oder „Wie schnell kann ich diese Situation beseitigen?“

Nutze die Probleme als Faktenfinder. Gibt es gerade ein echtes Problem? Wenn ja, dann handle und geh es an. Ist ein potenzielles Problem, dann entwickle einen Plan für den Fall, dass es tatsächlich auftritt. Verlier dich aber nicht darin, sondern sei einfach nur vorbereitet.
Also dann, genieß deine Reise und folge den oben gemachten Vorschlägen. Schlussendlich wird deine Angst vorm Erfolg verschwinden und du wirst in deiner persönlichen Entwicklung eine großen Schritt vorwärts getan haben.

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