Diät
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Schlank im Schlaf

Abnehmen im Schlaf, das ist der Traum von vielen Menschen. Aber wenn Sie Ihre Ernährung auf den individuellen Hormontyp und Biorhythmus abstimmen, können die Pfunde wirklich purzeln. An der Universität von Minnesota konnten Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Gewichtszunahme und den weiblichen Hormonen nachweisen. Neben den Hormonen Leptin und Insulin spielen maßgeblich das Östrogen, Gestagen und Testosteron. Je nach Hormontyp kann die Ernährung darauf abgestimmt werden.

Wie funktioniert´s?

Weiterhin sollte die Ernährung an den persönlichen Biorhythmus angepasst werden. Je nach dem Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme hat dieses Einfluss auf die Fettverbrennung. Wenn abends eine große Portion, zum Beispiel Pasta, auf dem Speiseplan steht, wird im Anschluss durch die Bauchspeicheldrüse viel Insulin ausgeschüttet um den Blutzuckerspiegel zu senken. Das Problem am Insulin ist, dass der Körper auf Grund des Insulin im Blut das Fett speichert. Erst nach ca. 4-5 Stunden setzt die Fettverbrennung wieder ein.

Die Verwertung von Nährstoffen ist von der Tageszeit abhängig. Daher ist es ratsam abends keine Kohlenhydrate zu konsumieren. Statt dessen sollte man eiweißreiche Nahrungsmittel wie zum Beispiel Fisch, Fleisch und Salat verspeisen, da der Körper zum Abbau von Eiweiß sehr wenig Insulin benötigt. Zusätzlich wird durch das Eiweiß der Fettstoffwechsel angekurbelt.

Hormone

Hinzu kommen nun noch die weiblichen Hormone, die den Organismus unterschiedlich prägen. Die Botenstoffe regulieren neben dem Monatszyklus auch das Körpergewicht und die Fettverteilung. Fettpölsterchen um die Taille deuten auf einen Überschuss von Testosteron hin, wohin gegen ein Östrogenüberschuss für Fettpölsterchen an den Oberschenkeln und Hüften sorgt.

Doch wie nehmen Sie jetzt damit ab? Wichtig ist, dass Sie bewusst Essenspausen einhalten. Der Verzehr von Snacks oder süßen Getränken zwischendurch ist absolut Tabu, da hierdurch der Insulinspiegel immer wieder nach oben schnellt und für mehrere Stunden die Fettverbrennung stört.

Frühstück

Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Frühstück. Schon unsere Großeltern haben dieses immer wieder beteuert. Wenn Sie ein kohlenhydratreiches Frühstück verzehren schaffen Sie eine gute Grundlage für den Tag. Das gilt übrigens für alle Hormontypen. Essen Sie Toast, Weizenbrötchen, Vollkornbrot, Croissants, Marmelade, Honig oder Nuss-Nougat-Creme. Sie können auch vegetarische Brotaufstriche verwenden.

Verzichten Sie jedoch auf tierisches Eiweiß und Fett und lassen Wurst, Käse und Milch weg. Wenn Sie Müsli essen wollen, sollten Sie hierfür Sojamilch verwenden. Als Getränke eignen sich neben Wasser auch Kaffee Tee und Saft. Milch sollten Sie durch Sojamilch ersetzen

Mittagessen

Das Mittagessen sollte aus einem ausgewogenen Mix aus Kohlenhydraten und Eiweis bestehen. Zur Mittagszeit werden Eiweiße und Kohlenhydrate besonders schnell aufgenommen. Die Energie kann auch sehr schnell wieder abgerufen werden. Sie sollten beim Mittag jedoch auf den jeweiligen Hormontyp achten. Der Testosteron-Typ nimmt mit reinen Eiweißgerichten leichter ab. Wer zum Östrogen-Typ gehört sollte auf Mischkost setzen und somit Eiweiß und Kohlenhydrate kombinieren. Es darf auch ein süßes Dessert verzehrt werden. Der Gestagen-Typ sollte sich drei bis vier Tage wie der Testosteron-, und den Rest der Woche wie der Östrogen-Typ ernähren.

Abendessen

Zum Abendessen sollten Sie auf pures Eiweiß setzen. Tagsüber wird der größte Teil des Energiebedarfs aus Zucker gedeckt während der Energieverbrauch in der Nacht aus Fett gedeckt wird. Damit der Körper nachts die Fettreserven angreifen kann benötigt er Eiweiß. Daher sollten Sie Eier, Fisch oder Fleisch essen. Vermeiden Sie jedoch unbedingt Kohlenhydrate. Nur ein Stück Schokolade zum Nachtisch stoppt sofort den Fettabbau.

Versuchen Sie täglich nur drei Mahlzeiten zu verzehren. Zwischen den Mahlzeiten sollten Sie immer fünf Stunden Zeit lassen, damit der Körper die Verdauung und den Blutzuckerspiegel normalisieren kann. Zu den Mahlzeiten dürfen Sie sich satt essen und brauchen keine Kalorien zu zählen.

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5 Kommentare

  1. Fabienne sagt

    Ein toller Artikel. Wie sieht es denn mit Ziegenmilch am abend aus? Das ist mein „Abendessen“. Ein grosses Glas Ziegenmilch. Kennst Du eigentlich den neuen Blogger-System Anbieter qwer.com ? Ich würde mich sehr über eine Antwort per Email von Dir freuen. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.

  2. Ich finde es gut, dass du in deinem Beitrag auf die einzelnen Essenszeiten hinweist.
    Ein wenig Plan bei der Umsetzung kann durchaus helfen, effektiver abzunehmen.

    Eiweiße sind wichtige Nährstoffe für den Körper. Aber auch Kohlenhydrate und wertvolle Fette. Ich weise da darauf hin, dass das Abnehmen wesentlich auch von den guten Fetten abhängt, die beispielsweise in Avocado, Studentenfutter und in Olivenöl enthalten ist.

    Dass das Abnehmen dadurch besser gelingen kann ist wesentlich erprobt. Abnehmen im Schlaf bezieht sich eigentlich auf etwas anderes.

  3. Weiß Du, wie die Ausrichtung nach Hormontyp im Detail aussieht? Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sagt der Hormomontyp lediglich aus, wieviele Kohlenhydrate man über den Tag verteilt essen darf.

    • Christian sagt

      Wer mehr zum Testosteron-Typ gehört weist häufig Fettpölsterchen um die Taille herum auf. Der Testosteron-Typ nimmt mit Eiweißgerichten leichter ab. Vor allem am Abend sollten Kohlenhydrate vermieden werden. Der Östrogentyp bekommt die Fettpölsterchen häufig an den Hüften und Oberschenkeln. Er kann jedoch mit einer gesunden Mischkost aus Kohlenhydraten und Eiweißen leben.
      Von daher ist die Vermutung schon richtig, dass der Hormomtyp aussagt, wann und wieviele Kohlenhydrate gegessen werden können und wer lieber mehr Eiweiß mit einbauen sollte.
      Viele Grüße

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