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Was man im Winter über Melatonin wissen muss

Das Melatonin ist ein Hormon, welches unsere innere Uhr bestimmt. Es regelt den Tag-Nacht-Rhythmus der Menschen und beeinflusst damit zum Beispiel die Nieren oder auch den Blutdruck. In der dunklen Jahreszeit, die nun wieder begonnen hat, werden viele Menschen von Müdigkeit übermannt. Durch das wenige Tageslicht wird die Produktion des Melatonin und somit die Müdigkeit gesteigert.

Was ist Melatonin?

Melatonin gibt es bereits sehr lang und ist bei Tieren und Menschen vorzufinden. Es wird von der sogenannten Zirbeldrüse im Gehirn, genauer gesagt im Zwischenhirn, produziert und ausgeschüttet. Melatonin reguliert die Körperfunktionen im Verlauf des Tages. Hierzu gehören neben dem Schlaf-Wach-Rhythmus auch der Blutdruck und die Nierenfunktion. Weiterhin wirkt es sich auch auf die Produktion des Hormon Koritisol aus.

© Zdenka Darula - Fotolia.com

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Durch Licht wird die Produktion des Melatonin gehemmt. Ist es dunkel, dann wird es produziert. Und genau das ist der Punkt, weshalb wir in den Wintermonaten, der sogenannten dunklen Jahreszeit, so oft einfach nur müde sind und schlafen wollen. In der Regel steigt der Melatonin-Spiegel im Blut in der Nacht stetig an. In den frühen Morgenstunden fällt er wieder ab, damit der Körper auf das Aufwachen vorbereitet ist.

Das Hormon Melatonin wird jedoch nicht nur von der Helligkeit beeinflusst, es spielt auch das Alter eine wichtige Rolle. Im Laufe des Lebens nimmt die Melatonin-Produktion immer weiter ab. Ca. drei Monate nach der Geburt eines Menschen ist der Melantoninspiegel am höchsten. Man vermutet sogar, dass Schlafstörungen auf eine niedrige Melatoninproduktion hinweisen. Dieses ist jedoch noch nicht abschließend bewiesen.

Zuführung Melatonin von außen

Bei Schlafstörungen hat der Arzt die Möglichkeit auf Melatonin Tabletten zurück zu greifen. Hierdurch setzt eine schlaffördernde Wirkung ein und die REM-Phasenfür das Gehirn – die Traumphase – verlängert sich. Einige Arzneimittelhersteller sagen ihren Produkten auch eine Wirksamkeit gegen Alzheimer, Krebs, Fettverbrennung, etc. nach. Es scheint auch bei einem Jetlag nach einer langen Reise oder bei Schichtarbeit zu funktionieren. Auf jeden Fall sollte der behandelnde Arzt die Höhe der Dosierung festlegen.

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