Gesundheit, Schlafstörungen
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Wie Sie mit Schlafstörungen umgehen sollten

Es gibt viele Menschen mit nicht diagnostizierten Schlafstörungen. Sie sind oft tagsüber sehr verschlafen. Oder sie haben Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen. Oft sagen ihnen Freunde oder Verwandte, dass sie unausgeschlafen aussehen. Sie leiden unter Stimmungsschwankungen, sind leicht zu irritieren und reagieren sehr emotional. Oft leiden sie unter Konzentrationsproblemen oder Vergesslichkeit. All das sind Anzeichen von Schlafmangel oder Schlafstörungen.

Menschen mit einer nicht diagnostizierten Schlafstörung werden auf die Frage nach Schlafproblemen meist mit einer von 5 Antworten reagieren. Das wird sein: „Ich habe Einschlafprobleme.“, „Ich habe Schwierigkeiten wachzubleiben.“, „Es fällt mir schwer aufzustehen.“, „Ich mache im Schlaf verrückte Dinge.“, „Ich kann wegen meines Partners nicht gut schlafen.“ Die Art der Antwort kann ein erster Hinweis auf die speziellen Schlafprobleme liefern.

Wenn jemand von Problemen beim Einschlafen berichtet, dann kann das verschiedene Dinge bedeuten. Damit kann die Zeit direkt nach dem Zu-Bett-gehen, das Wiedereinschlafen in der Nacht oder in den Morgenstunden gemeint sein.

Oft können Leute nicht einschlafen, wenn sie zu Bett gehen. Das wird auch Schlaflatenz genannt. Schlaflatenz kann ein sehr ernstes Symptom für verschiedene Schlafstörungen sein, wie z. B. Einschlafstörung, verspätete Schlafphasen-Störung, Restless-Legs-Syndrom oder paradoxe Schlafstörung. Oft ist es gar nicht das Problem, beim Zu-Bett-Gehen einzuschlafen, sondern problematisch sind Schlafunterbrechungen. Oft können die Betroffenen sehr gut einschlafen, haben aber Probleme im Laufe der Nacht. Das deutet auf einen verschobenen Schlafrhythmus hin. Und bei Problemen mit dem Wiedereinschlafen in den Morgenstunden kann es sich um eine sehr ausgeprägte Störung handeln.

Wenn die Antwort lautet, dass der Betroffene nur schwer wach bleiben könne und auch in unpassenden Situationen einschläft, dann kann es sich um Narkolepsie, obstruktive oder zentrale Schlafapnoe, Restless-Legs-Syndrom, oder fortgeschrittenen Schlafphasenverschiebung handeln.

Leute mit massiven Problemen beim Aufstehen, die mehr als eine Stunde brauchen, um wach zu werden, leiden wahrscheinlich an einem starken Ermüdungssyndrom. Sie haben Schwierigkeiten, vom Schlaf- in den Wachmodus zu gelangen. Ursachen können Schlafapnoe und fortgeschrittene Schlafphasenverschiebung sein.

Wenn jemand meint, im Schlaf verrückte Dinge zu tun, dann kann das auf Schlafwandeln, konfuse Erregung, Störungen des REM-Schlafes, Albträume, Essstörungen mit Auswirkungen auf den Schlaf oder nächtliches Zahnknirschen hinweisen.

Wenn jemand wegen seines Partners nicht schlafen kann, dann handelt es sich meist um Schnarchen, Schlafapnoe, Restless-Legs-Syndrom sein, aber auch die Angst, sich eigene Schlafprobleme einzugestehen.

Und wie würden Sie die Frage nach Ihren Schlafproblemen beantworten?

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